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Welche Teleologie braucht die Moraltheologie?

Stefan Hofmann SJ

Abstract

Die Notwendigkeit teleologischer Begründungsformen wird heute von vielen in der theologischen Ethik betont, während der Utilitarismus meist zurückgewiesen wird. Damit liegt die Frage nahe, welche Typen teleologischer Argumentation theologische Ethikerinnen und Ethiker nutzen sollten und was die Gründe hierfür sind. Der Artikel unterscheidet zwischen akteurneutralen und akteurrelativen Moraltheorien und argumentiert, dass auch die theologische Ethik zwischen diesen Formen von Teleologie unterscheiden sollte. Eine akteurneutrale Teleologie sollte zurückgewiesen werden; die Gründe dafür sind aus der Diskussion über den Utilitarismus bekannt. Die akteurrelative Teleologie wird als bewährter Bestandteil der Tradition empfohlen.

Today many German moral theologians stress the need for teleological forms of ethical reasoning. At the same time, however, they reject utilitarianism. This raises two questions: Which types of teleological reasoning should moral theologians use, and why? The article distinguishes between agent-neutral and agent-relative moral theories and argues that theological ethicists should also distinguish between agent-neutral and agent-relative teleology. Agent-neutral teleology should be rejected on the same grounds on which utilitarianism is usually rejected. Agent-relative teleology is recommended as an integral part of the Christian tradition.

Schlagworte

Teleologie; Deontologie; Utilitarismus; Konsequentialisums; Bruno Schüller; Akteurrelativität; Akteurneutralität

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